Ausfuhrerklärung

Bei Warensendungen ab einem Warenwert von 1.000 Euro oder einem Gewicht von mehr als 1000 kg, die außerhalb der EU verbracht werden sollen, ist seit dem 1.7.2009  eine elektronische Ausfuhranmeldung beim Zoll zu erstellen. Zur Abgabe der Ausfuhranmeldung ist der Ausführer berechtigt. Das ist der Eigentümer der Waren oder eine Person, die zu dem Zeitpunkt der Annahme der Ausfuhranmeldung eine ähnliche Verfügungsberechtigung besitzt. Stellvertretung durch einen Dienstleister ist zulässig. Er muss in der Lage sein, die Ware bei der zuständigen Zollstelle zu gestellen oder gestellen zu lassen und alle erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Örtlich zuständig für die Annahme der Ausfuhranmeldung ist grundsätzlich die Zollstelle, die für den Ort zuständig ist, an dem der Ausführer ansässig ist oder die Waren zur Ausfuhr verpackt oder verladen werden.

  1. Stufe: Der Ausführer oder dessen Vertreter übermittelt der Ausfuhrzollstelle vor der Gestellung der Ware elektronisch die Ausfuhranmeldung, i.d.R. 24 Stunden vor der Ausfuhrabfertigung.
  2. Stufe: Die örtlich zuständige Ausfuhrzollstelle prüft automatisiert die Zulässigkeit der Ausfuhr, vergibt dabei eine Movement Reference Number (MRN) und übermittelt dem Ausführer das ­Ausfuhrbegleitdokument (ABD) und der Ausgangszollstelle eine Vorabausfuhranzeige.
  3. Stufe: Der Ausführer bzw. die Spedition befördert die Ware zur Ausgangszollstelle, wofür das Ausfuhrbegleitdokument (ABD) grundsätzlich zwingende Voraussetzung ist.
  4. Stufe: Die Ausgangszollstelle erteilt die Erlaubnis zum Ausgang oder untersagt diesen und ordnet ggf. Kontrollmaßnahmen an.
  5. Stufe: Der Ausführer belegt der Ausgangszollstelle den tatsächlichen Ausgang der Ware.
  6. Stufe: Die Ausgangszollstelle bestätigt der Ausfuhrzollstelle den Ausgang durch Übermittlung der Nachricht „Ausgangsbestätigung/Kontrollergebnis“.
  7. Stufe: Die Ausfuhrzollstelle erledigt abschließend das Ausfuhrverfahren durch das Dokument „Ausgangsvermerk“, das sie dem Ausführer übermittelt und das die Finanzämter als Umsatzsteuernachweis anerkennen.

Nur eine vollständige, richtig und plausibel ausgefüllte elektronische Ausfuhranmeldung, bei der keine Risikoparameter ausschlagen, ermöglicht einen ungehinderten Warenfluss. So führen etwa eine ungültige Warennummer (z.B. Zahlendreher), eine ­falsche Zollcodierung, eine nicht plausible Warenbeschreibung oder fehlende Gewichtsangaben zur Ablehnung der Zollanmeldung.

Ausfuhrbegleitdokument Muster PDF
Muster-ausfuhrbegleitdokument.pdf
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Ausfuhrverfahren wurde nicht beendet

lesen Sie hier, was zu tun ist, wenn das Ausfuhrverfahren nicht mit dem
Ausgangsvermerkt abgeschlossen wurde und der Zoll Ihnen eine Anfrage zum Verbleib der Ware zusendet.
Ausfuhr_nicht_beendet.pdf
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A.TR. Warenverkehrsbescheinigung

Im gewerblichen Warenverkehr (nicht Agrar- und EGKS-Waren) mit der Türkei kann die Warenverkehrsbescheinigung A.TR. ausgestellt werden. Die A.TR. darf nur verwendet werden, wenn sich die Waren im freien Verkehr der EU oder der Türkei befinden und unmittelbar aus einem Mitgliedstaat in die Türkei oder aus der Türkei in einen EU-Mitgliedstaat befördert werden. Als unmittelbar befördert gelten:

  • Waren, bei deren Beförderung kein anderes Gebiet als das der Gemeinschaft oder der Türkei berührt wird
  • Waren, die eine einzige Sendung bilden, durch andere Gebiete befördert werden, gegebenenfalls auch mit einer Umladung oder vorübergehenden Einlagerung in diesen Gebieten, sofern sie unter der zollamtlichen Überwachung der Behörden des Durchfuhr- oder Einlagerungsstaats bleiben und dort nur ent- und wiederverladen werden oder eine auf die Erhaltung ihres Zustands gerichtete Behandlung erfahren.
Der freie Warenverkehr gilt aber nur für Waren, die sich im zollrechtlich freien Verkehr der EU oder Türkei befinden.
Waren des zollrechtlich freien Verkehrs sind Produkte,
  • die in der EU oder in der Türkei hergestellt worden sind. Alle eingesetzten Materialien, auch die aus Drittländern, müssen aus dem zollrechtlich freien Verkehr der EU oder der Türkei stammen
  • die aus Drittländern importiert worden sind, in der EU oder in der Türkei nicht weiter be-/verarbeitet werden und sich im zollrechtlich freien Verkehr der EU oder der Türkei befinden
Für die aus Drittländern eingeführten Produkte müssen die Einfuhrförmlichkeiten erfüllt und die anfallenden Zölle und Abgaben gleicher Wirkung erhoben und nicht ganz oder teilweise rückvergütet worden sein. Sie befinden sich dann im zollrechtlich freien Verkehr.
Ausgenommen von dieser Regelung sind Erzeugnisse der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS). Hierfür gilt ein gesondertes Freihandelsabkommen, wonach als Präferenznachweis die EUR.1
Grundsatz der Zollfreiheit
Grundsätzlich sind alle Waren, für die eine Warenverkehrsbescheinigung A.TR. ausgestellt werden kann, von Zöllen und Abgaben zollgleicher Wirkung befreit.
Ausstellung und Prüfung der A.TR. 
Die A.TR. wird vom Exporteur ausgestellt und von der Zollstelle auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Die Richtigkeit wird von der Zollstelle bescheinigt. Die nachträgliche Ausstellung einer A.TR. ist nicht möglich.
Vorlagefrist
Die A.TR. muss innerhalb einer Frist von 4 Monaten der Zollstelle des Einfuhrstaates vorgelegt werden, der die Waren gestellt werden. Ein vereinfachtes Ausstellungsverfahren sowie eine Teilung der A.TR. ist möglich.

Unternehmen, die keine Verfahrenserleichterung (Ermächtigter Ausführer) mit der Zollstelle vereinbart haben, müssen weiterhin die Warenverkehrsbescheinigung A.TR. bzw. bei Lieferungen von EGKS-Waren und Landwirtschafterzeugnissen in die Türkei sowie bei Ursprungswaren in andere Präferenzländer die Warenverkehrsbescheinigungen EUR.1 bzw. EUR-MED dem Zollamt zur Abfertigung vor der Ausfuhr vorlegen. Diese Vordrucke, die zur Zollvergünstigung im Empfangsland dienen, sind von der Umstellung auf die elektronische Anmeldung zur Ausfuhr in Deutschland und den EU-Staaten nicht betroffen.

Die Vorlage beim Zollamt vor dem Export kann allerdings erst erfolgen, wenn die Ausfuhrdaten bereits im Zollsystem erfaßt sind und damit die MRN vergeben wurde. Sie muß weiterhin in die Warenverkehrsbescheinigung (WVB) A.TR. im Feld 12 und bei der EUR.1 bzw. EUR-MED im Feld 11 eingetragen werden.

A. TR. Muster Formular
Musterformular einer A.TR. Warenverkahrsbescheinigung
A_TR_Muster.pdf
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Beförderungskosten

Beförderungskosten
Wann müssen Sie welche Beförderungskosten in Ihrer Ausfuhrerklärung aufführen? Lesen Sie hier die Zusammenfassung
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EORI Nummer (alte Zollnummer)

Möchten Sie als Unternehmen Waren in ein nicht EU-Land exportieren deren Wert 1000 Euro übersteigt benötigen Sie dafür eine Ausfuhrerklärung. Um diese Erstellen zu können brauchen Sie Ihre persönliche EORI Nummer, früher auch als Zollnummer bekannt.

EORI (Economic Operators Registration and Identification System) ist ein EU-weites System zur eindeutigen Registrierung und Identifizierung von Unternehmen und Privatpersonen gegenüber der Zollbehörde.

Kontakt

Generalzolldirektion-  Dienstort Dresden -

Stammdatenmanagement

Fax:  0351 44834-442
0351 44834-443
0351 44834-444

Hausanschrift:

Carusufer 3-501099Dresden
Postfach 10 07 61 01077 Dresden
Hier finden Sie den Vordruck  um eine EORI Nummer zu beantragen.
Antrag EORI Nummer
Eori_Nr_Antrag_2015.pdf
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EORI Nummer zum Export zwingend erforderlich
EORI_Nummer_Pflicht.pdf
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Handelsrechnung

Für alle Warensendungen die Sie in ein Nicht-EU Land schicken benötigen Sie eine Handelsrechnung. Als Exportrechung (engl. = commercial invoice) wird im allgemeinen eine Rechnung im Auslandsgeschäft bezeichnet, die den Empfänger auffordert, einen bestimmten Betrag für gelieferte Waren oder erbrachte Leistungen zu entrichten. Darüber hinaus ist die Exportrechnung Grundlage für die Verzollung bei Nicht-EU-Geschäften sowie für eine statistische Erhebung. Die Exportrechnung dient der Überwachung des Devisenverkehrs sowie als Basis für die Ausfertigung weiterer Versand- und Versicherungsdokumente.

Grundsätzlich gilt: Sendungen, bei denen es sich nicht um Dokumente, sondern um Waren handelt, muss eine englischsprachige Handelsrechnung beigelegt werden.

Folgende Angaben muss die Handelsrechnung enthalten:

  • Die Bezeichnung „Commercial Invoice" oder Pro Forma Invoice" auf der Handelsrechnung
  • Namen und vollständige Anschrift des Absenders des Empfängers und des Käufers. Bitte beachten Sie: Der Warenempfänger kann eine andere Person oder ein anderes Unternehmen als der Rechnungsempfänger/Käufer sein
  • Rechnungsdatum
  • Rechnungsnummer
  • Anzahl/Menge der einzelnen Artikel
  • Genaue Beschreibung der einzelnen Artikel. Katalog- oder Teilenummern, oder "Muster" reichen nicht aus. Die Zollbehörden wollen genau wissen, um was es sich handelt
  • Gesamtwert aller Waren, die auf der Rechnung aufgeführt sind; der Betrag muss dem tatsächlichen Wert dieser Waren entsprechen. Benutzen Sie bitte keine Begriffe wie „customs value“ oder „customs invoice“
  • Es muss klar erkennbar sein, in welcher Währung der Wert der Waren angegeben ist.
  • Bitte geben Sie das jeweilige Herstellungsland (Ursprungsland) der einzelnen Waren an
  • Führen Sie außerdem die Brutto- und Nettogewichte der Waren sowie deren Stückzahl auf. Das Gewicht der Verpackung ergibt sich aus der Differenz zwischen Brutto- und Nettogewicht
  • Geben Sie den Ausfuhrgrund an, z.B.: Verkauf, Reparatur etc.
  • Weisen Sie die Lieferklauseln und Zahlungsbedingungen (Incoterms) aus
  • Notieren Sie die Anzahl und das Gesamtgewicht der Pakete
  • Unterschrift des Versenders
  • Vermerken Sie auf der Rechnung auch die folgende Erklärung:
    “We certify that this invoice shows the full value of the goods" (Wir bestätigen, dass diese Rechnung den tatsächlichen Warenwert angibt)

Bitte beachten Sie:
Die Zollvorschriften können von Land zu Land variieren und sich ohne Vorankündigung ändern. Wenn Sie nicht genau wissen, welche speziellen Vorschriften für das Empfängerland Ihrer Sendung zutreffen, wenden Sie sich bitte an Ihre  XP-Express Niederlassung.

Handlesrechnung Muster PDF
handelsrechnung_muster.pdf
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Incoterms (Lieferbedingungen)

Incoterms 2010
Incoterms_2010.pdf
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Proforma Rechnung

Die Proforma-Rechnung

1. Sinn und Zweck der Proforma-Rechnung

Im Gegensatz zur Exportrechnung wird durch die Proforma-Rechnung keine Zahlung ausgelöst, da die Proforma-Rechnung nicht als Zahlungsgrundlage gilt.

Eine Proforma-Rechnung wird in erster Linie für Zollzwecke ausgestellt, z.B.

  • bei kostenlosen Mustersendungen
  • für die vorübergehende Verwendung von Waren im Ausland (siehe auch Carnet A.T.A.)
  • bei kostenlosen Ersatzteilsendungen (Garantie, Kulanz etc.). D.h. auch zu einem späteren Zeitpunkt darf keine Berechnung erfolgen.
  • Darüber hinaus verlangen Abnehmer in diversen Ländern Angebote in Form einer Proforma-Rechnung. In diesen Fällen ist die Proforma-Rechnung notwendig für die Zuteilung von Devisen, zur Eröffnung eines Akkreditivs oder für den Erhalt einer Importlizenz.

Eine Proforma-Rechnung ist durch den Zusatz „Proforma-Rechnung“ bzw. eng. „proforma invoice“ zu kennzeichnen. Die anderen Inhalte entsprechen den Angaben einer Exportrechnung.

Proforma Rechnung Muster PDF
Proformarechnung.pdf
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Proforma Rechnung Muster Word
Proformarechnung.doc
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Verzollungsauftrag

Um eine Ausfuhrerklärung für Sie zu erstellen, benötigen wir von Ihnen diesen Verzollungsauftrag

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Zollgebiet der EU

Alle Länder die zolltechnisch zur EU gehören inkl. Ausnahmen
Übersicht der Mitgliedstaaten der Europä
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Zollvollmacht

Um eine Ausfuhrerklärung für Sie zu erstellen, benötigen wir von Ihnen diese Zollvollmacht

Zollvollmacht_XP_2017.pdf
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Zollbestimmungen nach Ländern

Zollbestimmung Brasilien

Pflichtangabe Steuer-Nr. des Empfängers.

Auf den Frachtpapieren der Sendung ist die Angabe der Steuer-Nr. (genannt CNPJ bei Firmen und CPF bei privaten Einführern) des brasilianischen Empfängers, der Express Sendungen importiert, eine Pflichtangabe. Ohne diese Information werden die Sendungen automatisch zurückgeschickt. Neben der Steuer-Nr. ist es unbedingt erforderlich, dass auch folgende Angaben des Empfängers auf den Frachtpapieren enthalten sind:
Ansprechpartner mit
- Telefon- und Faxnummer
- E-Mail-Adresse

Zollbestimmungen China
DHL_Hinweise-Zollabwicklung-China.pdf
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Zollbestimmungen Indien

Beschränkungen bei der Zollabfertigung von Lithiumbatterien für Privatpersonen

 

Aufgrund der strengen gesetzlichen Regelungen und Restriktionen bezüglich Lithiumbatterien und -produkten, die Lithiumbatterien enthalten, wie z. B. Laptops, Mobiltelefone etc., sind diese Waren durch die indischen Zollbehörden als „General Cargo“ statt als Expressfracht klassifiziert. Daher müssen solche Waren im Cargo Terminal zollabgefertigt werden, was aufgrund der gesetzlichen Regelungen zu Laufzeitverzögerungen und höheren Kosten führen kann.
 
Privatpersonen müssen im Besitz eines sogenannten Import/Export-Codes sein, um ihre Sendungen im Cargo Terminal in Indien abfertigen zu können.

 

Anforderungen des Zollamtes an den „Kennen Sie Ihren Kunden“-Prozess (KYC)

Bei der Import-Zollabfertigung muss die Identität des Importeurs durch die Vorlage einer Import-Zollvollmacht (POA = Power of Attorney) offengelegt und nachgewiesen werden. Andernfalls wird eine Zollanmeldung vom Zollamt nicht akzeptiert.

Zollbestimmung Nicaragua

Die Zollabfertigung muss innerhalb von 20 Tagen nach Ankunft der Ware durchgeführt werden. Nach dieser Frist wird eine Zollabfertigung seitens des Zollamtes abgelehnt.
Frachtpapiere, wie House Airwaybill und Rechnung, müssen im Original vorliegen und mit blauer Tinte unterschrieben sein. Andere Formen werden nicht akzeptiert.
Ein Zurücksenden der Sendungen (Return to Origin) ist nicht erlaubt.
Der Import von Nahrungsmitteln, Spirituosen, Medikamenten und Kosmetikartikeln ist nur erlaubt, wenn der Einführer eine Einfuhrgenehmigung des Gesundheitsministeriums besitzt.
Der Import von tierischen und pflanzlichen Produkten ist nur erlaubt, wenn der Einführer eine Einfuhrgenehmigung des Agrarministeriums besitzt. Bei pflanzlichen Produkten muss ein phytosanitäres Zeugnis (Pflanzengesundheitszeugnis) im Original die Sendung begleiten.
Der Import von Mobiltelefonen, deren Bestandteilen, SIM-Karten, GPS-Geräten und anderen Funkgeräten ist nur erlaubt, wenn der Importeur eine Genehmigung der Telekommunikationsbehörde TELCOR hat.
Dokumentensendungen dürfen tatsächlich ausschließlich Dokumente enthalten. Sollten die Sendungen andere Bestandteile mitenthalten, wie z. B. Broschüren, Werbeprospekte, Kataloge, Magazine, USB-Sticks, DVD o. Ä., müssen die Sendungen mit einer Commercial Invoice begleitet werden.

Zollbestimmungen Oman

Die Handelsrechnung der Sendung muss den HS-Code und das Ursprungsland der Waren enthalten. Fehlen diese Angaben, hat das ein Bußgeld abhängig vom Warenwert zur Folge. Das Mindestbußgeld beträgt 500 EUR.
Ab einem Warenwert von 2600 USD müssen die Handelsrechnung und das Ursprungszeugnis durch die Behörden des Ursprungslandes bestätigt sein. Sollten diese Bestätigungen nicht vorgelegt werden können, kann auf die Erfordernis alternativ durch die Zahlung eines Bußgeldes in Höhe von 65 USD verzichtet werden.

Zollbestimmungen Philippinen

Importeure in die Philippinen müssen eine durch das Büro für Internationalen Handel (Bureau of international Revenue) ausgegebene, gültige Akkredition ICARE/AMO besitzen, wenn sie pro Jahr mehr als zwei Sendungen importieren, die einen jeweiligen Warenwert von 500 USD übersteigen.
Liegt diese Akkredition nicht vor, wird die Sendung durch die Behörden festgehalten, bis die Akkredition vorliegt. Die Ausstellung des Papiers kann bis zu zwei Monate dauern.

Zollbestimmungen Schweiz

Ausfuhr Schweiz
Angaben die in Ihrer Rechnung für Export Schweiz stehen sollten
MerkblattAusfuhrSchweiz_ger.pdf
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Zollbestimmungen Russland

Die russischen Zollbestimmungen verlangen, dass die Frachtrechnungen (Invoice)
den Namen des Produzenten der Ware, das Ursprungsland der Ware und Hinweise auf Markenrechte enthalten.
Ohne diese Angaben könnte sich die Laufzeit des Transportes aufgrund von Zollinspektionen verzögern.

Zollbestimmung Türkei

Gemäß einer Vorschrift (07.10.2009 L 27369 s. R.G.-Ek-10) des Zoll- und Handelsministerium der Türkei sind zum 01.06.2016 folgende Angaben für Warensendungen über 75,00 Euro verpflichtend:

  • HS Code /Taric No Angabe der ersten vier Stellen der Türkischen Warentarif Nummer
  • die Steuernummer des Empfängers bei Firmen (VAT ID)
  • türkische Ausweisnummer bei Privatempfängern
  • Reisepass Nummer bei nicht türkischen Privatpersonen 

Zollbestimmungen USA

Die USA haben die strengsten Regeln zum Import von Waren weltweit. Diese  Waren dürfen Sie gar nicht in die USA verschicken:

  • Likörgefüllte Süßigkeiten, Überraschungseier
  • Absinth
  • Lotterie Tickets
  • Obszöne oder pornographische Veröffentlichungen
  • Arzneimittel (auch Tierarzneimittel), kosmetische Produkte, medizinische Geräte, Tierfutter und Lebensmittel unterliegen komplexen Etikettierungs- und Zulassungsbestimmungen. Zuständige Behörde ist die Food and Drug Administration (FDA). Die Vorschriften beinhaltet Titel 21 des Code of Federal Regulations (Bestimmungen der Food and Drug Administration).

  • Für kommerzielle Lebensmittelsendungen gilt überdies eine Voranmeldepflicht (Prior Notice) bei der FDA.
  • gefährliche Artikel , wie z.B. Feuerwerkskörper u.ä.
  • unerlaubte Vervielfältigung und Raubkopien von Artikeln mit Copyright
  • Kulturschätze und kulturelles Eigentum
  • Springmesser
  • Produkte die von Gefangenen hergestellt wurden
  • Früchte, Pflanzen, Gemüse u.ä.
  • Fleisch und Fleischwaren, Vieh, Geflügel und deren Produkte, u.ä. dürfen nach Bestimmungen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums nicht eingeführt werden. Oft werden Hunde zur Kontrolle eingesetzt.
  • Hunde- und Katzenfelle
  • Waren, Technologien oder Dienstleistungen aus bestimmten Ländern unterliegen Einfuhrverboten
  • Elektrische Hausgeräte sowie andere elektrische und elektronische Produkte unterliegen in den USA Zertifizierungserfordernissen.Bei Spielzeug und zahlreichen Konsumprodukten muss die Konformität mit den Standards und Regeln der Verbraucherschutzbehörde (Consumer Product Safety Commission) nachgewiesen werden

  •  Elektronische Geräte, die Strahlungen abgeben, unterliegen neben der UL-Überprüfung den Bestimmungen des "Radiation Control for Health and Safety Act of 1968".

  •  Für Textilprodukte gelten umfangreiche Etikettierungsvorschriften. Überdies muss anlässlich der Einfuhrabfertigung ein mehrstelliger Manufacturer Identification Code ("MID Code") zur Identifikation des Originalherstellers in die USA weitergegeben werden, der sich aus Angaben zum Land, dem Firmennamen und der Adresse des Herstellers zusammensetzt.

Probleme gibt es häufig auch mit Kugellagern.

USA Video Declaration
Wenn Sie CDs oder Datenträger in die USA versenden, empfehlen wir Ihnen diese Formblatt auszufüllen
USA_Video_Declaration_Form.pdf
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Zollbestimmungen Vietnam

Restriktionen bei pflanzlichen Produkten

Das vietnamesische Pflanzenschutzamt kontrolliert die Einfuhr von pflanzlichen Produkten wie z. B. Obst, Samen, Blumen usw. sehr streng. Die Einfuhr solcher Produkte muss unbedingt durch ein phytosanitäres Zeugnis im Original, ausgestellt durch die zuständigen Behörden des Versendungslandes, begleitet werden. Alternativ kann auch eine schriftliche Zusicherung im Original der zuständigen Behörden akzeptiert werden, dass bestimmte pflanzlichen Produkte keine Quarantänemaßnahmen erfordern.